Tarifvertrag deutsches kfz-gewerbe rheinland-pfalz/hessen

Entsprechend lag die Zahl der Patentanmeldungen des EPA (Europäisches Patentamt) je 100.000 Einwohner im Jahr 2012 bei 20,7 (insgesamt 825) (Eurostat, 2018). Sie blieb unter dem deutschen Durchschnitt von 23,0 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner und machte rund 4,5 % des nationalen Gesamtvolumens aus (Eurostat, 2018). Darüber hinaus sind im Jahr 2017 rund 3,4 % der Gesamtbeschäftigung in der Hochtechnologiefertigung und im wissensintensiven Dienstleistungssektor tätig. Damit liegt der Anteil unter dem nationalen Durchschnitt von 4,1 % und dem europäischen Durchschnitt von 4,0 % (Eurostat, 2018). Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten sich die deutschen Gewerkschaften wieder neu organisieren. Hypothese 9: Das Risiko, niedrige Löhne zu erzielen, ist in Unternehmen, die nicht an einen Tarifvertrag gebunden sind, höher als in Unternehmen mit Branchen- oder Betriebsvereinbarungen. Card, D., J. Heining, P. Kline (2013), Workplace Heterogenity and the Rise of West German Wage Inequality. Vierteljährliches Wirtschaftsblatt 128 (3): 967–1015. Dieser Artikel ist Teil der Sonderausgabe “Auswirkungen des neuen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland”, die im Journal of Economics and Statistics veröffentlicht wurde.

Weitere Artikel dieser Sonderausgabe erhalten Sie unter www.degruyter.com/journals/jbnst. Die Eisenbahngewerkschaft Verkehrsgewerkschaft GDBA war Mitglied im Deutschen Beamtenbund. 2010 fusionierte die GDBA mit der bestehenden DGB-Gewerkschaft TRANSNET zur neuen DGB-Gewerkschaft EVG. In diesem Artikel untersuchen wir die Korrelation zwischen den Merkmalen von Einzelpersonen, Unternehmen und Branchen, die in Deutschland mit Niedriglohnarbeit zu kämpfen haben, und den Risiken, denen Arbeitnehmer ausgesetzt sind, Stundenlöhne zu verdienen, die unter den Mindest- oder Niedriglohnschwellen liegen. Um diese Merkmale zu identifizieren, verwenden wir die Structure of Earnings Survey (SES) 2014. Der SES ist eine obligatorische Umfrage unter Unternehmen, die Informationen über Löhne und Arbeitszeiten von etwa 1 Million Arbeitsplätzen und fast 70.000 Unternehmen aus allen Branchen liefert. Diese Daten ermöglichen es uns, die erste systematische Analyse des Zusammenspiels von individuellen, betrieblichen und branchenüblichen Faktoren bei Der Mund- und Niedriglohnarbeit in Deutschland zu präsentieren. Anhand einer beschreibenden Analyse geben wir zunächst einen Überblick über typische, schlecht bezahlte Jobs, Unternehmen und Branchen. Zweitens verwenden wir reine Abfangmodelle, um die Erklärungskraft der einzelnen, des Unternehmens und der Branche abzuschätzen. Eine der wichtigsten Feststellungen ist, dass der Einfluss der einzelnen Merkmale auf das Lohnniveau oft überbewertet wird: Weniger als 25 % der Unterschiede in der Beschäftigungssituation in Bezug auf die Beschäftigung in Mindestlohn- oder Niedriglohnjobs lassen sich auf die individuelle Ebene zurückführen.

Drittens haben wir logistische und lineare Regressionsschätzungen durchgeführt, um die Risiken eines Mindest- oder Niedriglohnjobs und die Entfernung zwischen dem tatsächlichen Einkommen eines Arbeitnehmers und den Mindest- oder Niedriglohnschwellen zu bewerten. Unsere Ergebnisse lassen uns schlussfolgern, dass mehrere Determinanten im Zusammenhang mit Einzelpersonen auf eine hohe Niedriglohninzidenz hindeuten, aber in der Tat ihre Erklärungskraft verlieren, sobald Kontrollen für Faktoren hinzugefügt werden, die mit den Unternehmen oder Branchen zusammenhängen, die diese Personen beschäftigen. Die gewichtete Zahl der Arbeitsplätze in unserer Stichprobe beläuft sich auf 35,4 Millionen.