Sonderurlaub geburt kind tarifvertrag metall

Unsere Erhebung über die nationalen Elternurlaubsregelungen zeigt, dass in 13 der betroffenen Länder zwar detaillierte Rechtsvorschriften gelten, zwei (Irland und das Vereinigte Königreich) dies jedoch nicht tun, und in Luxemburg ist die Bestimmung begrenzt. Darüber hinaus bestehen erhebliche Unterschiede in den spezifischen Bestimmungen, die in jedem Land in Bezug auf Fragen wie übertragbare Beziehungen zwischen den Eltern, Dauer des Urlaubs, finanzielle Regelungen, Flexibilität bei der Art und Weise, wie Urlaub genommen wird, und Fördervoraussetzungen gelten. Die wichtigsten Aspekte der geltenden Rechtsvorschriften der einzelnen Länder sind in Tabelle 1 nachstehend aufgeführt. In Tarifverträgen und Einzelverträgen ist in der Regel eine Kündigungspflicht vorgesehen. Für monatlich bezahlte Arbeitnehmer beträgt diese Kündigungsfrist in der Regel einen Monat. Eine weitere wesentliche Aufgabe des Betriebsrats und des Arbeitgebers ist die Überwachung der Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer im Betrieb. Dazu gehört auch das Diskriminierungsverbot für die Betriebsratsmitglieder, die darüber hinaus durch besondere Bestimmungen vor Entlassungen geschützt sind. In Tarifverträgen wird für die Arbeitnehmervertreter kein Mitbestimmungsrecht anerkannt, sondern nur das Recht, über die wichtigsten Entscheidungen des Unternehmens informiert und konsultiert zu werden. Mit Ausnahme von Polizei, Gefängnis und Feuerwehr, wo besondere Vorkehrungen getroffen werden, da die Mitarbeiter an Sonn- und Feiertagen arbeiten müssen, erhalten alle festangestellten Staatsbediensteten bezahlte Feiertage.

Wenn ein Arbeitnehmer an einem Feiertag arbeiten muss, wenn dieser Tag ein normaler Arbeitstag ist, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf einen freien Tag. Arbeiten, die mehr als 40 Stunden pro Woche sind, sind Überstunden. Unterschiedliche Überstundengrenzen können durch Tarifverträge festgelegt werden. Überstunden sollten grundsätzlich gelegentlich oder aus außergewöhnlichen Gründen erfolgen, die durch die Einstellung neuer Arbeitskräfte nicht gedeckt werden können. In Trinidad und Tobago finden Tarifverhandlungen zwischen Unternehmen und anerkannter Mehrheitsgewerkschaft statt auf branchenweiter Basis statt. Auch die Regierung als Arbeitgeber verhandelt kollektiv. Tarifverträge sind rechtsverbindlich, solange sie den gesetzlichen Mindeststandards entsprechen. Sie werden in der Regel auf Branchenebene von der zuständigen Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband abgeschlossen und decken daher einen Zweig (oder Teile davon) und entweder eine Region oder das gesamte Land ab.

Manchmal finden aber auch Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene statt. 1999 fielen 8 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 11 % der Beschäftigten in Ostdeutschland unter einen unternehmensbasierten Tarifvertrag (Quelle: IAB Betriebspanel). Tarifverträge sind für Die Mitglieder der jeweiligen Gewerkschaft und des Arbeitgeberverbandes immer verbindlich. Sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, kann die Bindungsbefugnis auf alle Mitarbeiter der Niederlassung in der jeweiligen Region ausgedehnt werden. 1999 waren 65 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 46 % der Beschäftigten in Ostdeutschland durch einen Branchentarifvertrag abgedeckt (Quelle: IAB-Betriebspanel). Die verfügbaren Daten über die praktischen Auswirkungen der bestehenden Elternurlaubsregelungen (z. B. Inanspruchnehmen der Elternurlaube oder die Kosten und Vorteile des Elternurlaubs für Unternehmen und Arbeitnehmer) sind skizzenhaft.

In den folgenden Absätzen werden einige Schlüsselfragen kurz hervorgehoben. Die wichtigsten Quellen des Arbeitsrechts sind Bundesrecht, Tarifverträge, Werkverträge und Rechtsprechung. Es gibt kein einziges konsolidiertes Arbeitsgesetzbuch; Mindestarbeitsnormen sind in gesonderten Gesetzen über verschiedene arbeitsbezogene Fragen festgelegt, die durch die Verordnungen der Regierung ergänzt werden. Gesetz Nr. 300/70 -Vereinbarungen (unbezahlter) Urlaub für Personen, die in ein öffentliches Amt gewählt werden (während der Amtszeit) oder für gewählte Gewerkschaftsvertreter.